Von diesen ganzen Geschichten kriegt man ja fast nichts mit. Die Haustüren sind ja meistens auch zu, verschlossen und verriegelt. Die Familien hinter diesen Türen bewegen sich darum auch ungestört, sicher und frei. Die Familien sind privat. Wenn die Haustür hinter ihnen ins Schloss fällt, kann alles passieren. In Wohnzimmern, Küchen und Betten herrscht deshalb heitere Narrenfreiheit. Ob das nun, wie in diesem Film, in Belgrad ist oder in der Stadt XY. Diese heimische Unbeschwertheit verspricht süsse Verlockung, Sicherheit und Anonymität. Diese Anonymität hat noch so manchen verführt. Im Guten wie im Bösen. Nur allzu laut sollte man nicht sein, vor allem im Bösen. Wände können sehr dünn sein. Vor allem in diesem, diesem.. Belgrad. Das eben angesprochene Böse kann sich in einer Wohnung sehr wohl fühlen, gerade weil die Wohnungstür verschlossen ist. Dann sind sie nämlich unter sich und bleiben noch ein bisschen, das Böse, der Dämon und der Terror. Solange die Tür nicht von irgendjemandem aufgedrückt oder eingetreten wird, fühlen sich die Drei pudelwohl. Sie nehmen Platz auf dem teuren Sofa, verputzen noch ein paar Plätzchen und schauen Tennis. Jelena Jankovic! Sie hat es geschafft. Sie hat es aus diesem Scheissloch Belgrad rausgeschafft. Raus aus Devil's Town! Die Drei auf dem Sofa applaudieren. Game, Set and Match Jankovic!
